Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Prof. Dr. Ulrike Zeuch


 

1. Monographien

Umkehr der Sinneshierarchie. Herder und die Aufwertung des Tastsinns seit der frühen Neuzeit, Tübingen 2000 (= Communicatio. 22).

Das Unendliche - Höchste Fülle oder Nichts? Zur Problematik von Friedrich Schlegels Geist-Begriff und dessen geistesgeschichtlichen Voraussetzungen, Würzburg 1991 (= Epistemata. Reihe: Literaturwissenschaft. 69).

2. (Mit-)Herausgeberin

Tropen und Metaphern im Gelehrtendiskurs des 18. Jahrhunderts, hrsg. von Elena Agazzi in Zusammenarbeit mit Ulrike Zeuch, Hamburg 2011 (= Archiv für Begriffsgeschichte. Sonderband 10).

Kulturelle Übersetzung: Das Beispiel Brasilien, hrsg. von Ulrike Zeuch und Wiebke Röben de Alencar Xavier (DAJ 34.2), 2010; ebd.: Wiebke Röben de Alencar und Ulrike Zeuch: Einleitung: Was heisst `Kulturelle Übersetzung` in Bezug auf Brasilien im 18. Jahrhundert? (155-162).

Recht und Literatur um 1800, hrsg. von Ulrich Kronauer und Ulrike Zeuch, in: IASL 31 (2006), Hefte 1 und 2.

Lessings Grenzen, hrsg. von Ulrike Zeuch, Wiesbaden 2005 (= Wolfenbütteler Forschungen. 106).

Verborgen im Buch, verborgen im Körper. Haut zwischen 1500 und 1800, hrsg. und eingel. von Ulrike Zeuch, Wiesbaden 2003 (Ausstellungskataloge der Herzog August Bibliothek. 82).

Mimesis - Repräsentation - Imagination. Literaturtheoretische Positionen von Aristoteles bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, hrsg. von Jörg Schönert und Ulrike Zeuch, Berlin / New York 2004.

Synästhesie. Interferenz - Transfer - Synthese der Sinne, hrsg. von Hans Adler und Ulrike Zeuch, Würzburg 2002.

3. Proceedings in Tagungsbänden / Aufsätze in Sammelbänden / Artikel in Lexika

Ohne Mephisto kein Faust. Sinnsuche eines Ungläubigen im Medium der Literatur, in: Der "Ungläubige" in der Rechts- und Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts, hrsg. von Ulrich Kronauer und Andreas Deutsch, Heidelberg 2015, 417-434.

Die Aktualität des Falls "Moosbrugger", in: Recht und Moral. Zur gesellschaftlichen Selbstverständigung über "Verbrechen" vom 17. bis zum 21. Jahrhundert, hrsg. von Hans-Edwin Friedrich und Claus-Michael Ort, Berlin 2015, 399-419.

"... aber die Dichter lügen zu viel." Zum Vertrauen in die Wahrheit der Literatur, in: Vertrauen, hrsg. von Josette Baer und Wolfgang Rother, Basel 2015, 57-79.

Von Müssiggängern, Nichtstuern und anderem Gesindel. Zum Lob der Faulheit in der Literatur, in: Arbeit. Philosophie, juristische und kulturwissenschaftliche Studien, hrsg. von Josette Baer und Wolfgang Rother, Basel 2014, 77-101.

Geld und Macht in "Faust II", in: Geld. Philosophische, literaturwissenschaftliche und ökonomische Perspektiven, hrsg. von Josette Baer und Wolfgang Rother, Basel 2013, 39-59.

Die Umkehr der Sinneshierarchie in Johann Gottfried Herders "Plastik", in: Herder und die Künste. Aesthetik, Kunsttheorie, Kunstgeschichte, hrsg. von Elisabeth Decultot und Gerhard Lauer, Heidelberg 2013, 179-192.

Sinnliches Erfassen der Sachen - Aesthetik als neue Wissenschaft, in: Die Sachen der Aufklärung, hrsg. von Frauke Berndt und Daniel Fulda, Hamburg 2012, 219-223.

Wissenschaftssystematik, in: Ueber die Praxis des kulturwissenschaftlichen Arbeitens. Ein Handwörterbuch, hrsg. von Ute Frietsch, Bielefeld 2013, 468-472.

Friedrich Schlegels Lucinde: ein innovatives Konzept künstlerischer Kognition?, in: Die Kunst und das Empfindungsvermögen der französischen und deutschen Ästhetik des 18. Jahrhunderts, hrsg. von Elisabeth Décultot und Gerhard Lauer, Heidelberg 2012, 173-184.

Autodafe, in: Lieblingsstücke. Germanistik in Zürich: 125 Jahre Deutsches Seminar, hrsg. von Christian Kiening und Barbara Naumann, Zürich 2011, 216-217.

Jizchak Katzenelsons "Dos lied vunem ojsgehargetn jidischn volk" / "Grosser Gesang vom ausgerotteten jüdischen Volk". Ein für das Schreiben im Holocaust spezifischer Text?, in: Akten des XII. internationalen Germanistenkongresses, Warschau 2010 ("Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit"), hrsg. von Franciszek Grucza, Frankfurt a. M. u.a. 2012 (= Publikationen der internationalen Vereinigung für Germanistik, IVG, Bd. 11), 163-168.

Aristoteles, in: Poetiken. Autoren - Texte - Begriffe, hrsg. von Monika Schmitz-Emans, Uwe Lindemann, Manfred Schmeling, Berlin / Boston 2011 (text- und seitenidentisch mit der 2009 erschienenen gebundenen Ausgabe), 7-10.

Lessing, in: Poetiken. Autoren - Texte - Begriffe, hrsg. von Monika Schmitz-Emans, Uwe Lindemann, Manfred Schmeling, Berlin / Boston 2011, 251-254.

Meckel, Christoph, in: Poetiken. Autoren - Texte - Begriffe, hrsg. von Monika Schmitz-Emans, Uwe Lindemann, Manfred Schmeling, Berlin / Boston 2011, 279.

Literatur als Mimesis eines der Möglichkeit nach Wahrscheinlichen oder Notwendigen. Zur Rezeption des 9. Kapitels der Poetik des Aristoteles im Barock, in: Welche Antike? Konkurrierende

Rezeptionen des Altertums im Barock, hrsg. von Ulrich Heinen, Wiesbaden 2011, 921-932.

Die Scala naturae als Leitmetapher für eine statische und hierarchische Ordnungsidee der Naturgeschichte, in: Tropen und Metaphern im Gelehrtendiskurs des 18. Jahrhunderts, hrsg. von Elena Agazzi in Zusammenarbeit mit Ulrike Zeuch, Hamburg 2011, 25-32 (= Archiv für Begriffsgesschichte. Sonderband 10).

Taugt der 'Übergang' als bewusstseinsphilosophisches Konzept für die Beschreibung ideengeschichtlicher Prozesse?, in: Komparatistik 2008/09 (2010), 55-70.

Faktizität und Fiktionalität des Erzählens bei Wieland, in: Wissen - Erzählen - Tradition. Wielands Spätwerk, hrsg von Walter Erhardt und Lothar van Laak, Berlin / New York 2010, 37-52.

Herders Konzept der Einbildungskraft - ein Weg aus der Krise der Repräsentation in der Moderne?, in: Herder Yearbook: Herausforderung Herder. Herder as Challenge, Heidelberg 2010, 255-264.

Mimesis oder die Tauglichkeit literaturtheoretischer Begriffe zur Beschreibung ideengeschichtlicher Prozesse, in: Archiv für

Begriffsgeschichte. Sonderheft (Literaturwissenschaft als Begriffsgeschichte).8 (2010), 111-123.

Out of the blue. Aus der Geschichte des Einfalls, in: Zeitschrift für Ideengeschichte. Themenheft Einfall, Heft IV/3 (2010), 22-33.

Aristoteles in der historia literaria - transdisziplinäres Bindeglied oder disziplinenspezifische Referenz?: in: Der Aristotelismus an den europäischen Universitäten der frühen Neuzeit, hrsg von Rolf Darge, Emmanuel J. Bauer, Günter Frank, Stuttgart 2010, 333-356.

Gibt es ein Drittes neben Faktizität und Fiktionalität? Zum Wahrheitsanspruch der Literatur am Beispiel von Kafkas Erzählung Eine kleine Frau, in: Literatur als Spiel. Evolutionsbiologische, ästhetische und pädagogische Konzepte, hrsg. von Thomas Anz und Heinrich Kaulen, Berlin / New York 2009, 79-87.

Verführung als die wahre Gewalt? Weibliche Macht und Ohnmacht in Grimmelshausens Courasche und Simplizissimus, in: Simpliciana XXXI (2009), 144-160.

Das Versprechen der "ewigen Seeligkeit" Rhetorische Übertragung als Problem in Grimmelshausens "Simplicissimus", in: Simpliciana XXXI (2009), 429-448.

Das Allgemeine als Gegenstand der Literatur. Scaligers Begriff des Allgemeinen und seine stoischen Prämissen, in: Philosophie im Umbruch : der Bruch mit dem Aristotelismus im Hellenismus und im späten Mittelalter - seine Bedeutung für die Entstehung eines epochalen Gegensatzbewusstseins von Antike und Moderne, hrsg. von Arbogast Schmitt u. Gyburg Radtke-Uhlmann, Stuttgart 2009, 155-176 (Wiederabdruck).

Einführung in Sektion Ästhetik zwischen Norm und Geschichtlichkeit, in: Kulturen des Wissens im 18. Jahrhundert, hrsg. von Ulrich Johannes Schneider, Berlin, New York 2008, 623-626.

Goethes Sinngebung des Erdbebens von Lissabon. Zur Funktion der Seismos-Episode im Faust II, in Das Erdbeben von Lissabon und der Katastrophendiskurs im 18. Jahrhundert, hrsg. von Gerhard Lauer und Thorsten Unger, Göttingen 2008, 173-187.

Figmente ex nullis ad nulla? Herders sprachphilosophische Prämissen in der "Abhandlung" und der "Metakritik" - kritisch betrachtet, in: Der frühe und der späte Herder: Kontinuität und / oder Korrektur, hrsg. von Sabine Gross u. Gerhard Sauder, Heidelberg 2007, 355-367.

Der Verlust erfahrungsunabhängiger Teleologie in der Anthropologie und die Folgen für die Literatur des 18. Jahrhunderts, in: Physis und Norm. Neue Perspektiven der Anthropologie im 18. Jahrhundert, hrsg. von Manfred Beetz u.a., Göttingen 2007, 120-138.

Krise der Repräsentation oder: Welche Wirklichkeit soll Literatur darstellen?, in: Komparatistik. Jahrbuch der deutschen Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, 2005/06, 113-129.

Dichtungstheorie der Frühaufklärung, in: Aufklärung 17 (2005), 117-140.

Anatomie als die Herausforderung für die Schönheitsbestimmung des menschlichen Körpers in der Frühen Neuzeit. In: Zeitsprünge. Forschungen zur Frühen neuzeit 9 (2005), Heft 1 / 2 (Zergliederungen - Anatomie und Wahrnehmung in der Frühen Neuzeit), hrsg.von Albert Schirrmeíster u.a., 252-268.

Psychologie, in: Historisches Wörterbuch der Rhetorik, hrsg. von Gert Ueding, Bd. 7 (Pos-Rhet), Tübingen 2005, Sp. 429-445.

Möglichkeiten und Grenzen medien-integrierender Ausstellungskonzepte für historische Räume am Beispiel des Lessinghauses von 1730 in Wolfenbüttel In: Atelier und Dichterzimmer in neuen Medienwelten. Bielefeld 2005, 201-219.

Stoische Implikationen in Robortellos Begriff des Allgemeinen als Gegenstand literarischer Mimesis. Robortellos Kommentar zur "Poetik" des Aristoteles' und die Folgen für die Literaturtheorie der Neuzeit, in: Der Einfluß des Hellenismus auf die Philosophie der frühen Neuzeit, hrsg. von Gábor Boros, Wiesbaden 2005 (= Wolfenbütteler Forschungen. 108), 7-26.

Herderowska filozofia jezyka a "Kratylos" Platona w kontekcie epoki, in: Rozum i swiat. Herder i filozofia XVIII, XIX i XX wieku, hrsg. von Marion Heinz u.a., Warszawa 2004, 311-327.

Von den qualitates sensibiles (primae et secundae) zur Ausdehnung als objektiver Eigenschaft, in: Artes et scientiae. Die Vermittlung alten und neuen Wissens in Literatur, Kunst und Musik, hrsg. von Barbara Mahlmann-Bauer, Wolfenbüttel 2004 (= Wolfenbütteler Arbeiten zur Barockforschung. 38), Teil 2, 777-790.

Aporien in der Literaturtheorie der Frühen Neuzeit, in: Mimesis - Repräsentation - Imagination. Literaturtheoretische Positionen von Aristoteles bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, hrsg. von Jörg Schönert u. Ulrike Zeuch, Berlin / New York 2004, 181-214.

Historische Bestimmungen des Gegenstandes der Literatur und der literatur-theoretische Diskurs der Gegenwart, Einleitung, in: Mimesis - Repräsentation - Imagination. Literaturtheoretische Positionen von Aristoteles bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, hrsg. von Jörg Schönert u. Ulrike Zeuch, Berlin / New York 2004, 9-29.

Haut - Vermittler zwischen Innen und Außen, in: Verborgen im Buch, verborgen im Körper. Haut zwischen 1500 und 1800, hrsg. von Ulrike Zeuch, Wiesbaden 2003 (= Ausstellungskataloge der Herzog August Bibliothek. 82), 65-83.

Wissenschaftlicher Fortschritt in der Literaturwissenschaft. Der Begriff des 'Fortschritts' in der Aufklärung und die kritische Prüfung seiner Prämissen, in: www.germanistik 2001.de. Vorträge des Erlanger Germanistentags, hrsg. von Hartmut Kugler u.a., Bd. 2, Bielefeld 2002, 881-895.

Sensus communis, imaginatio und sensorium commune im 17. Jahrhundert, in: Synästhesie. Interferenz - Transfer - Synthese der Sinne, hrsg. von Hans Adler in Verbindung mit Ulrike Zeuch, Würzburg 2002, 167-184.

Herders Begriff der Humanität: aufgeklärt und aufklärend über seine Prämissen? Zur Bestimmung des höchsten Zwecks des Menschen in den Ideen und in der Oratio von Giovanni Pico delle Mirandola, in: Vom Selbstdenken. Aufklärung und Aufklärungskritik in Herders "Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit". Beiträge zur Konferenz der International Herder Society Weimar 2000, hrsg. von Regine Otto u. John H. Zammito, Heidelberg 2001, 187-198.

Handlungsarmut als ethische Position des Intellektuellen? Robert Musils Bedenken eines Langsamen und die Folgen, in: Wolfgang Bialas u. Manfred Gangl (Hgg.), Intellektuelle im Nationalsozialismus, Frankfurt/M. u. a. (= Zur politischen Kultur der Weimarer Republik. 4), 245-268.

Der Affekt. Tyrann des Ichs oder Befreier zum wahren Selbst? Zur Affektenlehre im Drama und in der Dramentheorie nach 1750, in: J. Schönert u. E.Fischer-Lichte (Hgg.), Theater im Kulturwandel des 18. Jahrhunderts (= Das achtzehnte Jahrhundert. Supplementa. 5), Göttingen 1999, 69-89.

4. Aufsätze in Zeitschriften

Mimesis oder die Tauglichkeit literaturtheoretischer Begriff zur Beschreibung ideengeschichtlicher Prozesse, in: Literaturwissenschaft als Begriffsgeschichte, hrsg. von Christoph Strosetzki, Archiv für Begriffsgeschichte, Sonderheft 8, Hamburg 2010, 111-124.

Brasilien im 17. Jahrhundert. Eine Konstruktion konfligierender Aneignungsdiskurse, in: Daphnis 39 (2010), Heft 3-4, 637-663.

Alexander von Humboldt's Expeditionen nach Lateinamerika (1799-1804) als Beitrag zur Kulturellen Übersetzung?, in: DAJ 34.2 (2010), 225-231.

Humboldts kulturelle Übersetzungsleistung und ihre Aktualität, in: Abhandlungen der Humboldt-Gesellschaft 24 (2009), 61-80.

Alexander von Humboldts (1769-1859) wissenschaftliche Expedition in Lateinamerika (1799-1804) - eine Leistung kultureller Übersetzung, in: Philippia 13/4 (2008), 317-328.

Gibt es ein Drittes neben faktualem Erzählen und Fiktion? Zum Problem der Wahrheit der Literatur am Beispiel von Uwe Johnsons "Jahrestagen", in: Euphorion 102, Heft 1 (2008), 107-127.

Sztoikus implikációk "az egyetemes mint az irodalmi mimézis tárgya" robortellói fogalmában, in: Világosság 2006/II-12, Budapest 2007, 7-21.

Krise der Repräsentation oder: Welche Wirklichkeit soll Literatur darstellen, in: Komparatistik 2005/06, 113-129.

Dichtungstheorie der Frühaufklärung, in: Aufklärung 17 (2005), 117-140.

Wie wird Simplicissimus zum "schlime[n] Gesell"? Grimmelshausens Antwort auf die zeitgenössische Ethik, in: IASL 28/2 (2003), 133-151.

Das Allgemeine als Gegenstand der Literatur. Scaligers Begriff des Allgemeinen und seine stoischen Prämissen, in: Poetica 34, Heft 1-2 (2002), 99-124.

Bewußtseinsphilosophische Prämissen der Literaturtheorie vor 1800. Am Beispiel von Gottscheds Versuch einer Critischen Dichtkunst und deren Folgen, in: Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft 46/1 (2001), 53-75.

"[...] die abstrakten Worte [...] zerfielen mir im Munde wie modrige Pilze". Zum Verlust des Gegenstandes in der Literaturtheorie seit 1966, in: Euphorion 95/1 (2001), 101-121.

Abenteuer als Weg zum nosce te ipsum? Umschlagserfahrung und Selbsterkenntnis bei Grimmelshausen und Wieland, in: Das achtzehnte Jahrhundert 24/2 (2000), 176-190.

Der Zugang zu den Phänomenen - für immer verschlossen? Zum Wissenschaftsbegriff in Stifters "Nachsommer", in: Scientia Poetica 3 (1999), 72-94.

'Kraft' als Inbegriff menschlicher Seelentätigkeit in der Anthropologie der Spätaufklärung (Herder und Moritz), in: Schiller-Jahrbuch XLIII (1999), 99-122.

Sentio, ergo sum. Herder's Concept of 'Feeling' versus Kant's Concept of 'Consciousness', in: Herder Jahrbuch (1998), 143-155.

Die "praktische Notwendigkeit des moralischen Imperativs" - der Vernunft unbegreiflich? Zu Heinrich von Kleists Konsequenzen aus der inhaltlichen Leere eines formalen Prinzips, in: Das achtzehnte Jahrhundert 21, Heft 1 (1997), 85-103.

"Ton und Farbe, Auge und Ohr, wer kann sie commensurieren?" Zur Stellung des Ohrs innerhalb der Sinneshierarchie bei Johann Gottfried Herder und zu ihrer Bedeutung für

die Wertschätzung der Musik: Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft 41/2 (1996), 233-257.

"Eine Gerechtigkeit mit Flammen statt mit Logik". Zur Gerechtigkeitsdiskussion in der Postmoderne und Musils Moral des anderen Zustands, in: Zeitschrift für deutsche Philologie, 114 (1995), 264-284.

Forderung nach unendlicher Gerechtigkeit - eine Überforderung? Zu Lyotards und Derridas Konzeption der Gerechtigkeit, in: Doitsu bungaku 95 (1995), 116-124.

"... so daß vom Menschen nicht mehr gesagt werden kann, als daß er ein Wärmefleck ist". Zum Selbstverständnis und Menschenbild in neueren Werken von Botho Strauß und Peter Handke, in: Seminarium 17 (1995), 87-113.

Christa Wolfs Was bleibt: Nachlese. Auch eine Antwort auf die Christa-Wolf Kontroverse in der deutschen Publizistik, in: Forschungsberichte zur Germanistik 36 (1994), 41-55.

Kann ein Schriftsteller heute noch Moral haben? Anmerkungen zu Rainer Schedlinski und Robert Musil, in: Studies in the Humanities 45 (1993), 177-210.

5. Editionen

Johann Gottfried Herder. Sprach-philosophie. Ausgewählte Schriften, hrsg. von Erich Heintel, mit einer Einleitung von Ulrike Zeuch, Hamburg 2005 (= Philosophische Bibliothek. 574).

6. Rezensionen

Waltraud 'Wara' Wende (Hrsg.): Über den Umgang mit der Schrift, Würzburg: Königshausen & Neumann, 339 S. in: Deutsche Bücher. Forum für Literatur 33 (2003), Heft 2, 137-141.

Die Praktiken der Gelehrsamkeit in der Frühen Neuzeit, hrsg. von Helmut Zedelmaier und Martin Mulsow, Tübingen : Niemeyer 2001 (= Frühe Neuzeit. 64), 361 S., in: | Link |

Ralf SIMON: Das Gedächtnis der Interpretation. Gedächtnistheorie als Fundament für Hermeneutik, Ästhetik und Interpretation bei Johann Gottfried Herder, Hamburg: Meiner 1998 (= Studien zum 18. Jahrhundert. 23), in: Zeitschrift für allgemeine Ästhetik und Kunst-wissenschaft 46/1 (2001), 135-140.

Georg BRAUNGART, Leibhafter Sinn. Der andere Diskurs der Moderne, Tübingen: Max Niemeyer 1995 (= Studien zur deutschen Literatur, Bd. 130), 412 S., in: Das achtzehnte Jahrhundert 21, Heft 2 (1997), 230-232.

Zs. mit Viviana Cessi: Terence CAGE, Recognitions. A Study in Poetics, Oxford: Clarendon Press 1988, XIII-530 S., in: Poetica 21 (1989), 214-222.

7. Im Druck befindliche Beiträge

Aufsätze

Das Verhältnis von Literatur und Philosophie am Beispiel von Goethes Faust, in: Mitteilungen der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft für Philosophie, hrsg. von Gabor Boros (erscheint 2015).

Finkielkrauts Kritik der Moderne und Herders Begriff der Humanität, in: Herder und seine Wirkung, hrsg von Michael Maurer, Heidelberg (erscheint 2015).