Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Prof. Dr. Daniel Müller Nielaba


 

A) Bücher

Monographien:

Wider die "Vernunft in der Sprache". Zum Verhältnis von Sprachkritik und Sprachpraxis im Schreiben Nietzsches. Tübingen (Gunther Narr) 1994. (Zugl. Inauguraldissertation Universität Bern, 1992)

Die Wendung zum Bessern. Zur Aufklärung der Toleranz in Gotthold Ephraim Lessings "Nathan der Weise". Würzburg (Königshausen & Neumann) 2000.

Die Nerven lesen. Zur Leit-Funktion von Georg Büchners Schreiben. Würzburg (Königshausen & Neumann) 2001.

Herausgeberschaften:

"du kritische Seele" - Eichendorff: Epistemologien des Dichtens. Würzburg 2009.

Schiller: Gedenken - Vergessen - Lesen. (Gem. mit Rudolf Helmstetter und Holt Meyer). München 2010.

Figur - Figura - Figuration: E.T.A. Hoffmann. (Gem. mit Yves Schumacher und Christoph Steier). Würzburg 2011.

"Man will werden, nicht gewesen sein." Zur Aktualität Max Frischs. (Gem. mit Yves Schumacher und Christoph Steier). Zürich 2012.

"Fechtschulen und phantastische Gärten": Recht und Literatur. (Gem. mit Andreas B. Kilcher und Matthias Mahlmann). Zürich 2013.

Rhetorik der Übertragung. (Gem. mit Yves Schumacher und Christoph Steier). Würzburg 2013.

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B) Zeitschriftenartikel und Beiträge zu Sammelpublikationen

Das Loch im Fürstenmantel. Überlegungen zu einer Rhetorik des Bildbruchs im Hessischen Landboten. In: Colloquia Germanica, 27 (1994), S. 123-140.

Dem Biß im Text auf den Zahn gefühlt - Der Kauapparat und die Literatur. In: Schweizer Monatshefte, 3 (1994), S. 25-33.

Rezension von: Annäherungsversuche - Zur Geschichte und Ästhetik des Erotischen in der Literatur, hg. v. H. A. Glaser. In: arcadia, 29 (1994), S. 331-335.

Der Textort 'Mitteleuropa': Zu Reto Hännys Polenbuch Am Boden des Kopfes. In: Nach den Zürcher Unruhen. Deutschsprachige Schweizer Literatur seit Anfang der achtziger Jahre, hg. v. Zygmunt Mielczarek, Katowice 1996, S. 61-73.

Avantgarde - Exil. In: Fremdverstehen in Sprache, Literatur und Medien, hg. v. Ernest W. Hess-Lüttich/Christoph Siegrist/Stefan Bodo Würffel, Bern/New York 1997, S. 177-190.

Vergessen und Erinnern im Text: Noch einmal Brechts 'Erinnerung an die Marie A.'. In: POETICA, 29 (1997), S. 234-254.

'Die arme Recha, die indes verbrannte!' - Zur Kombustibilität der Bedeutung in Lessings Nathan der Weise. In: Neues zur Lessing-Forschung, hg. v. Eva J. Engel/Claus Ritterhof, Tübingen (Niemeyer) 1997, S. 105-125.

'Ei wie nett [...] und so rund abgeschlossen punktum!' - Metapher Schweiz: Eine traurige Trope? Zur Frage der Möglichkeit ihrer Literaturgeschichtsschreibung. In: Probleme und Methoden der Literaturgeschichtsschreibung in Österreich und der Schweiz, hg. v. Wendelin Schmidt-Dengler ( = Stimulus, Mitteilungen der Österreichischen Gesellschaft für Germanistik, Beiheft I/1997), Wien 1997, S. 23-38.

Nationalphilologie - Nationaltheorie? Nationale Identität und Literaturwissenschaft. In: Nationale Identität. Aspekte, Probleme und Kontroversen, hg. v. Joanna Jablkowska/Malgorzata Pólrola, Lódz 1998, S. 25-39.

Schlafes Bruder, zu Wort gekommen: Wie Lessing enden läßt. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte, 73 (1999), S. 266-288.

Interkulturalität als literarisches Problem: Zum Beispiel Medea. In: Assimiliation - Abgrenzung - Austausch. Interkulturalität in Sprache und Literatur, hg. v. M. K. Lasatowicz/J. Joachimsthaler (=Oppelner Beiträge zur Germanistik, Bd. 1), F. a.M./Berlin/Bern/Bruxelles/New York/Wien 1999, S. 75-90.

Die "Gewalt" der "Vergleichung": Zur Freiheit in Schillers Kant-Lektüre. In: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft, 43 (1999), S. 222-240.

"Das Auge [...] ruht mit Wohlgefallen auf so schönen Stellen": Georg Büchners Nerven-Lektüre. In: Weimarer Beiträge, 46 (3/2000) S. 325-345.

Der gefräßige Durst des Erzählens: Zarathustras Gleichnis "Vom Gesicht und Rätsel". In: Beiträge zu Friedrich Nietzsche, hg. v. Peter Villwock, Basel 2001, S. 43-47.

Wie Dichten LESEN schreibt - Zur Poetologie der Intertextualität beim jungen Brecht, am Beispiel der Ballade "Das Schiff". In: The Brecht Yearbook 26 (2001), S.173-190.

Die Wahrheit des Glanzes: Zum Streitwert des Stils, am Beispiel von Lessings Anti-Goeze. In: Schriftsteller in politischen Debatten, hg. v. Joanna Jablkowska/Malgorzata Pólrola, Lódz 2002, S. 11-21.

Vom Bedeuten des Literarischen: Verstehen, verschoben - Einige Grundsatzüberlegungen und zwei Exkurse zu Schiller und zu Eichendorff. In: Kultur Nicht Verstehen. Produktives Nichtverstehen und Verstehen als Gestaltung, hg. v. Juerg Albrecht et al., Zürich 2005, S. 37-52.

"Aussicht": Zur Poetologie des Lesens in Lessings "Erziehungs"-Schrift. In: Lessings Grenzen, hg. v. Ulrike Zeuch, Wiesbaden 2005, S. 253-265.

Schreiben in den "Fesseln der Sprache": Schiller. In: NZZ 105/2005, S. 63-64.

Satz und Satzung: Rhetorik, Recht und Literatur um 1800 - Einige Grundsatzüberlegungen. In: Recht und Literatur um 1800. Sonderband IASL, hg. v. Norbert Bachleitner et al., Wien 2006, S. 201-211.

"Trotz": la drammatizzazione della teoria in Schiller. In: estetica (2/2006), Schiller e la tragedia, hg. v. Peter-André Alt/Maria Carolina Foi/Gerhard Lauer/Aldo Venturelli, S. 69-79.

"Die alten großen Meister": Generation als literarische Ursprungserzählung. In: Generationen: Multidiszplinäre Perspektiven. Hg. v. Harald Künemund und Marc Szydlik. Wiesbaden 2009, S. 135-148.

"Im Lied das tiefe Leid" - Eichendorffs Transfigurationen. In: "du kritische Seele!" - Eichendorff: Epistemologien des Dichtens, hg. v. Daniel Müller Nielaba, Würzburg 2009, S. 35-50.

"Wehen": Zur Figur des "Gesezes". In: Figuren der Wissensübertragung: Konstellationen der Stifter-Zeit, 1830-1870. Hg. v. Michael Gamper und Karl Wagner, Zürich 2009. S. 174-186.

"Besser schreiben" gelernt - Heinrich Lees Erzähler. In: Gottfried Keller: der grüne Heinrich. Hg. v. Wolfram Groddeck. Zürich 2009, S. 79-90.

"Gänsefüsschen" oder "Hasenöhrchen"? Das doppelte Anführungszeichen. In: Punkt, Punkt, Komma, Strich? Geste, Gestalt und Bedeutung philosophischer Zeichensetzung. Hg. v. Christine Abbt und Tim Kammasch. Zürich 2009, S. 141-152.

Naenie oder: "Auch" Schiller muss sterben! In: Schiller: Gedenken - Vergessen - Lesen. Hg. v. Rudolf Helmstetter, Holt Meyer und Daniel Müller Nielaba, München 2010, S. 75-86.

Zum Peridoxon. In: Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik, 1/2010, S. 59-64.

Zur Sagbarkeit der Grenze. In: Die Grenzen des Sagbaren. Hg. Sabine Schneider, Würzburg 2010, S. 19-29.

De Man liest Rilke liest de Man. In: Die Literatur der Literaturtheorie. Hg. v. Boris Previsic, Bern/New York 2010, S. 173-186.

Reflexion literarischer (Selbst-)Beobachtung - Skizzen zu einer radikalen Philologie. (Gem. mit B. Previsic). In: Die Literatur der Literaturtheorie. Hg. v. Boris Previsic, Bern/New York 2010, S. 9-20.

Doppeltes Schreiben: "Harras, Bureau". In: Schrift und Zeit in Kafkas Oktavheften. Hg. v. und Caspar Battegay, Felix Christen und Wolfram Grodeck, Göttingen 2010, S. 183-192.

Transfigurationen des Textes, "und dann und wann ein weißer Elefant". In: Intermedien. Zur kulturellen und artistischen Übertragung. Hg. v. Alexandra Kleihues, Barbara Naumann, Edgar Pankow, Zürich 2010, S. 375-384.

Umkehrfigur. In: Lieblingsstücke. Germanistik in Zürich. Hg. v. Christian Kiening und Barbara Naumann, Zürich 2011, S. 136-137.

Figur/a/tion. Möglichkeiten einer Figurologie im Zeichen E.T.A. Hoffmanns. (Gem. mit Yves Schumacher und Christoph Steier). In: Figur - Figura - Figuration: E.T.A. Hoffmann. (Gem. mit Yves Schumacher und Christoph Steier). Würzburg 2011, S. 7-14.

Gibt es ihn, gibt es ihn nicht: (Hoffmanns) Doppelgänger. In Figur - Figura - Figuration: E.T.A. Hoffmann. (Gem. mit Yves Schumacher und Christoph Steier). Würzburg 2011, S. 163-172.

"Es bleibt nichts als Lesen." Max Frisch im Spiegel der aktuellen Schweizer Germanistik (gem. m. Yves Schumacher und Christoph Steier). In: "Man will werden, nicht gewesen sein." Zur Aktualität Max Frischs. (Gem. mit Yves Schumacher und Christoph Steier). Zürich 2012, S. 7-14.

"Ich möchte diesen Tag beschreiben - nichts als diesen Tag" Zu Max Frischs "Montauk". In: "Man will werden, nicht gewesen sein." Zur Aktualität Max Frischs. (Gem. mit Yves Schumacher und Christoph Steier). Zürich 2012, S. 199-210.

Die Literatur vor dem Gesetz. In: "Fechtschulen und phantastische Gärten": Recht und Literatur. (Gem. mit Andreas B. Kilcher und Matthias Mahlmann). Zürich 2013, S. 20-24.

Rechtsgeschehen: Gotthold Ephraim Lessing. In: "Fechtschulen und phantastische Gärten": Recht und Literatur. (Gem. mit Andreas B. Kilcher und Matthias Mahlmann). Zürich 2013, S. 109-126.

Verzeihen, verschoben: 'Die Bürgschaft'. In: Peter-André Alt, Marcel Lepper, Ulrich Raulff (Hg.): Schiller, der Spieler. Göttingen 2013, S. 230-241.

Was heißt Rhetorik der Übertragung? In: Rhetorik der Übertragung. (Gem. mit Yves Schumacher und Christoph Steier). Würzburg 2013, S. 11-18.

Linguistik und Literaturwissenschaft: Reziproke Nutzbarkeiten. (gem mit Angelika Linke) In: Turn, Turn, Turn? Oder: Braucht die Germanistik eine germanistische Wende? Eine Rundfrage zum Jubiläum der LiLi Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik (LiLi) Hg. v. Hartmut Bleumer, Rita Franceschini, Stephan Habscheid, Niels Werber. Stuttgart 2013, Heft 172, Jg 42, S. 38-43.