Bruno Hitz, Dramaturg

Herr Hitz hat nach der Matura zehn Jahre beim Theater gearbeitet. Dann hat er sich doch noch zu einem Studium entschlossen. Nach fünf Jahren hat er in der Germanistik mit einer Lizentiatsarbeit über die Sprechakttheorie abgeschlossen. Seine Nebenfächer waren Philosophie und Pädagogik. Darauf hin hat er vier Jahre lang als Mittelschullehrer gearbeitet, bevor es ihn wieder zum Theater gezogen hat. Unter anderem arbeitet er in Wien, Hamburg, Zürich und Bern. Ausserdem hat er Theaterkritiken in der Weltwoche und Aufsätze in der NZZ veröffentlicht. Heute ist er pensioniert, schreibt aber immer noch hie und da.

Der Einfluss des Germanistikstudiums

Früher hat man als Dramaturg noch mehr Textanalysen gemacht, und damit vom Germanistik-Studium profitiert. Heute geht es zwar, im Gegensatz zu anderen Theaterberufen, als Dramaturg nicht mehr ohne Studium, aber man muss nicht unbedingt Germanistik studiert haben. Nichts desto trotz gibt dieses Studium natürlich einen nützlichen Background.

Dramaturg als Brotberuf

Die Dramaturgie war für Bruno Hitz jahrzehntelang ein Wunschberuf, schliesslich aber ein Brotberuf geworden. Aber man verdient dabei nur wenig, in der "Provinz" sowieso. Man verdient sogar weniger als ein Mittelschullehrer, der von den Qualifikationen wohl etwa auf dem gleichen Niveau ist. Ausserdem muss auch beachtet werden: Es braucht zwar Dramaturgen, aber es braucht nur sehr wenige. Ohne Beziehungen hat man darum keine Chance im Theaterbereich.

Während dem Studium hat Bruno Hitz sich vor allem auf das Studieren konzentriert. Trotzdem hat er seine Kontakte zum Theater gepflegt. Sein Tipp könnte lauten: Schafft Beziehungen und pflegt diese, damit ihr bei Bedarf darauf zurück greifen könnt.