Monika Margreiter, PR-Beraterin

Monika Margreiter hat Französisch, Deutsch und Altnordisch studiert und ihr Studium im Jahr 2000 abgeschlossen. Bereits während dem Studium hat sie verschiedene Berufserfahrungen gesammelt, u.a. als Lehrerin und übersetzerin, und durch ihre Tätigkeit bei einer grossen Versicherungsgesellschaft auch erstmals PR-Luft geschnuppert. Diese Arbeit hat ihr so gut gefallen, dass sie sogar kurzzeitig ihr Studium unterbrochen hat, um sich ganz ihrer Stelle widmen zu können. Damals hat sie gemerkt, dass dieser Bereich etwas für sie wäre - Organisatorisches, Medienarbeit, Textarbeit - und deshalb nach Studienabschluss den Einstieg in die PR gesucht. Von Swissonline, die sich zu jener Zeit in einer Umbruchphase befand, hat sie später zu appunto communications auf die Agentur-Seite gewechselt. Dort ist sie seit einigen Jahren PR-Beraterin.

Vorurteile abbauen

Eigentlich stand sie der Wirtschaft im klassischen Sinne eher skeptisch gegenüber. Während ihrer Versicherungs-Zeit hat sie aber festgestellt, dass es ihr dort eigentlich ganz gut gefällt. Und, so sagt sie, wenn man einmal "drin" ist, dann erkennt man plötzlich, dass der Wirtschaftsbereich äusserst spannend ist, nichts Anrüchiges hat und viele ungeahnte Möglichkeiten bietet - auch für Phil-I-er/innen.

Als Germanistin in der Wirtschaft

In ihrem Umfeld wird ein Germanistikstudium zwar manchmal etwas belächelt - vielleicht auch deshalb, weil viele keine genauen Vorstellungen davon haben, was ein solches Studium überhaupt beinhaltet. Darum deklariert sie es gar nicht immer, sondern sagt einfach, sie sei Beraterin und habe studiert. Wichtig für sie war es, sich fachlich weiterzubilden und einen in der Branche anerkannten Titel, ein eidgenössisches Diplom als PR-Beraterin, zu erwerben. Neben der Weiterbildung nützt ihr aber auch das Germanistikstudium. Sehr hilfreich sind für sie die konzeptuellen und organisatorischen Fähigkeiten, die sie sich im Studium erworben hat. Ausserdem sieht sie die deutsche Sprache als Werkzeug, das sie jeden Tag braucht. Das Mehr an sprachspezifischem Wissen und die Kreativität im Umgang mit Sprache sind in ihrem Beruf deshalb sehr nützlich und Basis guter PR-Arbeit.

Monika Margreiter rät dazu, die Chance zu packen, durch einen Studienjob den Einstieg in die Wirtschaft zu finden und die interessanten Möglichkeiten zu entdecken, die einem in diesem Bereich geboten werden.