Hans Peter Mauchle, RAV Fehraltdorf

Herr Mauchle hat lange in der öffentlichen Verwaltung auf Gemeindeebene gearbeitet, vorwiegend im sozialen Bereich wie Vormundschaft, Fürsorge, AHV/IV u.a. Zu seinem Aufgabengebiet gehörte ab 1974 auch das damalige Gemeindearbeitsamt. 1996 wechselte er zum Kanton und war am Aufbau der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) mitbeteiligt.

Regionale Arbeitsvermittlung (RAV)

Hauptaufgabe des RAVs ist die Reintegration von Stellensuchenden. Dabei geht es nicht darum, den Arbeitslosen einen Traumjob zu vermitteln, sondern sie möglichst schnell wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Denn, so Hans Peter Mauchle, grundsätzlich möchte jeder Mensch arbeiten.
Man hat also keinen Anspruch darauf, den gelernten Beruf auszuüben. Der Begriff "zumutbar” eröffnet ein breites Spektrum. Jedoch wird jeweils versucht, etwas passendes zu finden.

Akademiker auf dem RAV

Das RAV bietet selber keine Studienberatung an, arbeitet aber mit entsprechenden Stellen zusammen. Auch gibt es zum Teil spezielle Programme für Akademiker, zum Beispiel einen Kurs zur Standortbestimmung. Weiter werden Praktika gefördert, weil sie den stellensuchenden Akademikerinnen und Akademikern ein grösseres Beziehungsnetz eröffnen.

Die allgemeinen Erfahrungen zeigen, dass Studienabsolventen zwar unter Umständen arbeitslos werden, dass sie es aber nie lange bleiben. Sie schaffen den Einstieg in die Berufswelt relativ schnell.

Der Tipp von Herrn Mauchle: Versucht schon in den letzten Jahren eures Studiums Vorstellungen von möglichen Berufsfeldern zu entwickeln. Kümmert euch frühzeitig um den Schritt in die Arbeitswelt. Damit könnt ihr verhindern, überhaupt erst arbeitslos zu werden.