Fabienne Tissot (Wissenschaftlich Assistentin an der ZHAW)

Fabienne Tissot hat im Herbst 2005 ihr Studium der Germanistik in Zürich abgeschlossen. Schon wenig später konnte sie die Stelle einer wissenschaftlichen Assistentin an der Zürcher Hochschule Winterthur (ZHW) annehmen. Neben ihrer Tätigkeit in Lehre und Organisation am Institut für Sprache in Beruf und Bildung (ISBB, heute LCC, Language Competence Center) hat sie eine Doktorandinnenstelle in einem an der ZHW angesiedelten Nationalfondsprojekt inne.

Der Entscheid, Germanistik zu studieren, fiel kurz vor der Matur. Begonnen hat sie der Literatur wegen, doch schon bald entdeckte sie ihre Faszination für die Linguistik. In diesem Bereich möchte sie sich auch zukünftig wissenschaftlich betätigen.

Strategische Nebenjobs

Während des Studiums hatte sie mehrere Nebenjobs. Sie arbeitete an der Kasse bei Orell Füssli, als Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache, in einer wissenschaftlichen Buchhandlung und zuletzt im Korrektorat der NZZ. Sie sieht die Nebenjobs durchaus als Bereicherung, vor allem, wenn sie strategisch gewählt werden. Es bringe nicht viel, ein ganzes Studium lang im Service zu arbeiten, wenn man andere Ziele hat. Und: Nebenjobs verlängern das Studium, was auch nicht nur positiv sei.

Vernetzung und offene Augen

Es sind immer wieder Zufälle, die sich als glückliche Fügungen in beruflicher Hinsicht erweisen. Fabienne Tissot findet, sie habe zwar immer das gemacht, was ihr Spass machte, aber auch dafür gearbeitet und sich engagiert. Die Welt warte nicht auf StudienabgängerInnen; man muss selber auf die Leute zugehen, sich vernetzen und die Augen offen halten.