Ursula von Arx (Redaktorin bei "Das Magazin")

Ursula von Arx studierte an der Universität Zürich Germanistik, Philosophie und Psychologie und arbeitete nach dem Studium zunächst als Mittelschullehrerin. Doch bereits vor und während des Studiums schrieb sie für eine Reihe von Zeitungen und Zeitschriften wie die Wochenzeitung (WoZ), die Rote-Fabrik-Zeitung, die Frauenzeitung (FraZ), die Zürcher Studentin (ZS) und andere mehr.

Recherchieren, schreiben, organisieren

Diese ersten journalistischen Erfahrungen ermöglichten Ursula von Arx den Einstieg als Volontärin bei der Neuen Zürcher Zeitung. Von dort gelangte sie über das NZZ-Folio zum Tages-Anzeiger-Magazin (heute: Das Magazin), wo sie heute als Redaktorin arbeitet.

Diese Arbeit besteht einerseits daraus, selber Geschichten zu schreiben und zu recherchieren. Das ist sehr vielseitig: Man geht aus dem Büro heraus, lernt Menschen kennen und muss sich immer wieder in ganz neue Themen einarbeiten.

Andererseits ist sie aber auch für das Redigieren von Texten und für die Heftplanung verantwortlich. Rubriken müssen gefüllt und Texte mit Autorinnen und Autoren besprochen werden.

Im Nachhinein schaut der berufliche Weg von Ursula von Arx aus, als ob Journalismus immer das Ziel gewesen wäre. Das sei aber nicht so gewesen: Durch Zufälle und Chancen, die sie packte, rutschte sie immer wieder in neue Jobs herein; da sei wenig Planung im Spiel gewesen.

Beim Magazin arbeiten

Ursula von Arx beschreibt die Türen der Magazin-Redaktion als relativ offen: Wenn junge BerufseinsteigerInnen mit Vorschlägen für spezielle Themen oder mit neuen Schreibstilen anklopfen, werden sie nicht einfach abgeweisen. Es lohne sich deshalb durchaus, mit guten Ideen auf die Medien zuzugehen. Das beste sei, wenn man mit konkreten Vorschlägen komme, was man schreiben möchte.

Beim Magazin können auch Praktika absolviert werden. Ein solches Praktikum endet zwar nicht unbedingt in einer Festanstellung, kann aber trotzdem ein Türöffner sein, um auch bei anderen Medien unterzukommen.