Revision HS 2013

Ab Herbstsemester 2013 treten eine neue Rahmenverordnung und neue Studienordnungen in Kraft. Die Anpassung der Wegleitung an die neue Studienordnungen folgt 2013. Die neuen Studienordnungen finden Sie unten verlinkt.
Alle Leistungen der Studierenden, die ihr Studium vor Herbstsemester 2013 begonnen haben, werden in die neuen Studienordnungen überführt. Sprechstunden am DS, in denen die Studienverträge zum Übertritt erstellt werden, fanden vom 8. April 2013 bis zum 26. April 2013 statt.
Wer noch keine Übertrittsvereinbarung hat erstellen lassen oder eine Vereinbarung korrigieren lassen muss (z.B. wegen nicht bestandener Module im FS13) melde sich bitte zur Sprechstunde bei der Studienfachberatung an.

Das Wichtigste in Kürze

Informationen zu den geschlossenen Studienprogrammen (BA/MA)

Allgemeine Informationen


Die neuen Studienordnungen: Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft

Die neuen Studienordnungen: Skandinavistik

Die neuen Studienordnungen: Vergleichende germanische Sprachwissenschaft

Die neuen Studienordnungen: Niederlandistik

Einen Überblick über die in den neuen Studienordnungen geforderten Leistungen bieten die sogenannten Kreuzlisten: Sie zeigen eine Liste aller Module, welche in den jeweiligen Fächern zu absolvieren sind, mit den zugehörigen ECTS, Leistungsnachweisen und dem Modultyp:
BA DSL, BA SKAN, BA VGS, BA NIED
MA DSL, MA SKAN, MA VGS, MA NIED
sowie für die geschlossenen Fächer, für die auch Studienordnungen mit den neuen Modulen erstellt wurden:
BA DSL (geschlossene Fächer)
MA DSL (geschlossene Fächer)

Diese Kreuzlisten finden Sie auch beim jeweiligen Studienprogramm unter www.ds.uzh.ch/Studium/BA resp. unter www.ds.uzh.ch/Studium/MA.


Das Wichtigste zur Reform in Kürze

Die Studienprogramme (bisher: Fächer) ab HS13: Neu bieten die Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft und die Skandinavistik einen BA mit 120 ECTS-Credits an.

Geschlossene Studienprogramme: Die Schwerpunktfächer DSL Schwerpunkt Literatur und DSL Schwerpunkt Linguistik (90 ECTS-Credits) sowie die Kleinen Neben-fächer im BA und MA (BA 30 ECTS-Credits NDL, LING und ÄDL, MA 15 ECTS-Credits NDL, LING und ÄDL) wurden gestrichen. Näheres dazu in den Sprechstunden zur Studienreform.

BA-Arbeit: Alle BA-Studienprogramme mit 90 oder 120 ECTS-Credits enthalten eine BA-Arbeit.
Die Bachelor-Arbeit ist ein Modul mit 12 ECTS, die Arbeit umfasst ca. 30 Seiten.
Für die Übertrittsvereinbarung ist die 2/3-Regelung anzuwenden: Wer 2/3 der ECTS eines Fachformats absolviert hat (61 resp. 81 ECTS-Credits absolviert), muss keine Bachelorarbeit mehr schreiben. Im FS13 gebuchte Module werden bei der Berechnung berücksichtigt.
Diese Regelung bezieht sich auf facheigene ECTS-Credits. Anteile des Studium generale sind ausgenommen, da diese Anteile erst im Verlaufe des Degree Audits identi-fiziert werden können. Näheres dazu in den Sprechstunden zur Studienreform.

Mustervertrag: Wie im ZS zu lesen war, interessiert es die Studierenden, wie ein solcher Vertrag aussieht. Voilà.


Allgemeine Informationen
Mit dem Inkrafttreten der neuen Rahmenverordnung (RVO) der Philosophischen Fakultät der UZH auf das Herbstsemester 2013 hin wird am Deutschen Seminar (DS) wie auch an allen anderen Instituten der Philosophischen Fakultät eine neue Studienordnung Gültigkeit erlangen.
Einige der Neuerungen, welche auf die Studierenden zukommen, sind in der RVO verankert. So wird es ab Herbstsemester 2013 eine Bachelorarbeit geben, die im Hauptfach resp. in den Hauptfächern zu schreiben ist. Am Deutschen Seminar wird diese im Rahmen eines einsemestrigen Pflichtmoduls im Umfang von ca. 30 Seiten und 12 ECTS-Credits realisiert. Neu werden diejenigen Studierenden, die weniger als zwei Drittel der ECTS-Credits in ihrem Hauptfach bereits absolviert haben (bereits gebuchte Module werden hier mit eingerechnet), eine solche Bachelorarbeit schreiben müssen. Eine weitere gesamtfakultäre Neuerung betrifft die Master-Studien-programme. Die neue RVO sieht keine fakultären modulübergreifenden Prüfungen mehr vor. Das bedeutet, dass konkret, dass alle Studierenden des DS ab Herbst-semester 2013 die modulübergreifenden Prüfungen entfallen. Auch der Übergang zwischen Bachelor- und Masterstudium wird durchlässiger gestaltet. Während es bisher unmöglich war, Mastermodule zu buchen, wenn noch kein Bachelor-Abschluss vorlag, wird es den Studierenden ab Herbstsemester 2013 möglich sein, unter gewissen Bedingungen im Rahmen der sog. "Überbrückungsregel" ausgewählte Mastermodule bereits in ihrem letzten Bachelorsemester zu buchen.
Neben den Neuerungen, die durch die RVO vorgegeben werden, wird es am Deutschen Seminar Veränderungen geben, welche das Fächerangebot betreffen. Neu eingeführt werden Studienprogramme mit 120 ECTS (DSL und Skandinavistik). Für Neueinschreibungen werden ab HS 13 die folgenden Studienprogramme geschlossen: Im Bachelor die sog. "Schwerpunktfächer" (also DSL 90 ECTS-Credits mit Schwerpunkt Sprachwissenschaft oder Literaturwissenschaft) sowie die kleinen Nebenfächer mit 30 ECTS-Credits (Neuere deutsche Literaturwissenschaft (NDL), Ältere deutsche Literaturwissenschaft (ÄDL) oder Sprachwissenschaft (LING)), im Master die Studienprogramme Deutsche Sprachwissenschaft 90 ECTS-Credits, Deutsche Literaturwissenschaft 90 ECTS-Credits sowie die kleinen Nebenfächer mit 15 ECTS-Credits (NDL, ÄDL oder LING).
Weitere Neuerungen betreffen spezifisch die Curricula der einzelnen Fächer am Deutschen Seminar. Es gibt neu konzipierte Module, während andere nur kleinere Änderungen erfahren haben. In der DSL bleibt die Orientierungsphase weitgehend gleich, in der Qualifizierungsphase wird es mit den Leselisten der NDL und ÄDL (kombiniert mit einer Vorlesung) zwei neue Pflichtmodule geben. Vorlesungen werden in der Sprachwissenschaft nur noch gekoppelt mit Übungen oder Kolloquien angeboten. Insgesamt wird die Studienstruktur der einzelnen Teilfächer sowohl auf Bachelor- wie auch auf Masterstufe vereinheitlicht und die Gesamtmodulzahl reduziert.
Alle Studierenden werden ab Herbstsemester 2013 der neuen RVO resp. den neuen Studienordnungen unterstellt. Dies bedeutet, dass bisher erbrachte Leistungen in die neuen Curricula eingepasst werden müssen. Im März 2013 wurden für alle Studierenden individuelle Sprechstunden angeboten, in deren Rahmen mit den einzelnen Studierenden Studienverträge abgeschlossen werden, in denen festgelegt wird, welche Module nach neuer Studienordnung noch zu absolvieren sind.


Infomationen zu den geschlossenen Studienprogrammen (BA/MA)
Mit der Optimierung der Bolognareform haben die Institute und Seminare auch ihr Angebot an Studienprogrammen überarbeitet. Das überarbeitete Angebot wird mit der neuen Rahmenverordnung und der neuen Studienverordnung im Herbstsemester 2013 wirksam. Einzelne Bachelor- und Masterstudienprogramme sind ab Herbstsemester 2013 nicht mehr im Angebot. Alle Studierenden, die in solche auslaufende Angebote eingeschrieben sind, können ihre Programme bis zum nächsten akademischen Abschluss - Bachelorabschluss für Bachelorstudierende, Masterabschluss für Masterstudierende - zu Ende studieren.

Geschlossen Studiengprogramme am Deutschen Seminar:
- BA Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Schwerpunkt Literatur 90 ECTS
- BA Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Schwerpunkt Linguistik 90 ECTS
- MA Deutsche Literaturwissenschaft 90 ECTS
- MA Deutsche Sprachwissenschaft 90 ECTS
Kleine Nebenfächer:
- BA 30 ECTS NDL, ÄDL und LING
- MA 15 ECTS NDL, ÄDL und LING

Fristen für den Abschluss in geschlossenen Studienprogrammen:
für die Bachelorstudierenden bis maximal HS 2018; für die Masterstudierenden bis maximal HS 2016.

Die Richtlinien der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS), denen die Philosophische Fakultät folgt, legen fest, dass die Zulassung zum Masterstudium über Studienrichtungen (nicht über Studienprogramme) geregelt wird. Somit existiert kein Anspruch, aus einem kleinen Nebenfach im BA in ein entsprechendes Studien-programm im MA überzutreten. Die Konsekution orientiert sich an Studienrichtungen, nicht an Studienprogrammen; gewährleistet ist sie für Fächer mit mindestens 60 ECTS.

Von der Überarbeitung der Studienprogramme besonders betroffen sind jene Studierenden, die mit einem Abschluss in einem der auslaufenden Bachelorprogramme (Kleine Nebenfächer BA 30 ECTS NDL, ÄDL oder LING sowie die Schwerpunktfächer BA 90 SP Literatur oder Linguistik) die Aufnahme eines Masterstudiums planen. Ihnen empfehlen wir folgende Massnahmen:
Erste Empfehlung: Studierenden, die am Anfang des Studiums stehen, empfehlen wir den Wechsel in ein anderes Bachelorprogramm.
Zweite Empfehlung: Studierenden, die das auslaufende Studienprogramm abschliessen möchten, können mit reduzierten Auflagen in ein Masterprogramm am Deutschen Seminar aufgenommen werden.
Alle betroffenen Studierenden erhalten ein Merkblatt, das die Möglichkeiten aufzeigt von der Studienberatung zugesandt. Für weitere Informationen und Beratung wenden Sie sich bitte:
- Für die Beratung zu einem möglichen Fächerwechsel ausserhalb des Deutschen Seminars an die Studienberatung der UZH: studienberatung@uzh.ch
- Für die Beratung zu einem möglichen Fächerwechsel innerhalb des Deutschen Seminars bzw. Informationen zu den Auflagen an die Studienfachberatung des DS: studienfachberatung@ds.uzh.ch