Promotionsstudium

Doktorierende

Demian BergerDemian Berger / Neuere deutsche Literaturwissenschaft

Demian Berger studierte Philosophie, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Deutsche Sprachwissenschaft in Zürich und Berlin. Das Studium schloss er im Herbst 2012 ab. Seine Lizenziatsarbeit ("Selbstreflexion von Sprachspielen und Sprachtranszendenz") stellt, anknüpfend an die Debatte um ästhetische Präsenz- bzw. Evidenzeffekte und im Rückgriff auf die Begrifflichkeit Adornos und Wittgensteins, den Versuch dar, das Nichtsprachliche als konstitutiven Anteil des Sprachlichen zu denken. Eine Dissertation im Rahmen des von Prof. Dr. Sabine Schneider geleiteten Projekts "Mystik der Avantgarde - Medialität als Grenzerfahrung" soll das Problem des Nichtdiskursiven anhand einer Untersuchung des Mystik-Paradigmas im Werk von Autoren wie Musil, Kafka oder Benjamin weiter vertiefen.
Von Interesse sind in diesem Kontext auch Fragen aus der ästhetischen Theorie, der modernen Sprachtheorie und zum Verhältnis von Literatur und Philosophie.

Markus ChristenMarkus Christen / Neuere deutsche Literatur

Markus Christen studierte deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Allgemeine Geschichte und Philosophie an der Universität Zürich. Sein Studium beschloss er mit der Lizentiatsarbeit mit dem Titel "Im Namen welcher Gerechtigkeit? Eine begriffsgeschichtliche und wirkungsästhetische Untersuchung der theatralischen Gerichtsdarstellung im Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt und im Kaukasischen Kreidekreis von Bertolt Brecht", welche von Prof. Dr. Rudolf Käser betreut wurde. In seinem Dissertationsprojekt mit dem Arbeitstitel "Ästhetik der Unvernunft" untersucht Markus Christen die Interdependenzen zwischen literarischen Narren, dem Närrischen in der Literatur und der philosophischen Ästhetik. Das Projekt wird betreut von Prof. Dr. Karl Wagner.

Nathalie ChristenNathalie Christen / Nordische Philologie

Nathalie Christen studierte Nordische Philologie und Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Basel und schloss das Studium 2012 mit einer Masterarbeit über Prozesse des kollektiven Erinnerns in einer Isländersaga ab. Zunächst war sie ein Jahr als Assistentin von Prof. Dr. Jürg Glauser am Seminar für Nordistik der Universität Basel tätig. Nach einem Forschungsaufenthalt an der Universität Oslo im Herbst 2013 trat sie im März 2014 eine Assistenzstelle an der Abteilung für Nordische Philologie (Lehrstuhl Prof. Dr. Klaus Müller-Wille) am Deutschen Seminar der Universität Zürich an.

In ihrer von Prof. Dr. Klaus Müller-Wille betreuten Dissertation beschäftigt sie sich mit Provinzdarstellungen in der skandinavischen Gegenwartsliteratur und setzt sich dabei mit der Raumdebatte in der Kultur- und Literaturwissenschaft auseinander. Weitere Forschungsinteressen liegen im Bereich der memory studies sowie der Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts.

Isabelle EggerIsabelle Egger / Neuere deutsche Literatur

Isabelle Egger studierte Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Allgemeine Geschichte an der Universität Zürich. Im Herbstsemester 2015 schloss sie das Studium mit der Arbeit "Sinnlehre oder Sinnleere? Hermeneutische Auseinandersetzung mit Welt und Text in Karl Philipp Moritz' Anton Reiser" ab. Im Rückgriff auf die universale Auslegungslehre des 18. Jahrhunderts am Beispiel Georg Friedrich Meiers Versuch einer allgemeinen Auslegungskunst wurden darin die hermeneutischen Sinnstiftungsversuche der Hauptfigur herausgestellt. Ein Ergebnis der Untersuchung liegt in der Erkenntnis, dass der Protagonist zerbrochenen Sinngarantien mit einer kontaminierten Semiotisierung seiner Umwelt begegnet, die sein Leiden an der Welt mitverschuldet. Darauf aufbauend werden in der von Frau Prof. Dr. Sabine Schneider betreuten Dissertation weitere Texte Moritzens, insbesondere seine Schriften zur Erfahrungsseelenkunde, Popularphilosophie und Ästhetik, auf entsprechende Mechanismen hin untersucht und unter werkübergreifender Perspektive zusammengeführt.

Miryam EgloffMiryam Egloff / Neuere deutsche Literatur

Miryam Egloff hat im Herbst 2013 das Lizenziatsstudium in Germanistik, Allgemeiner Geschichte und Politikwissenschaft an der Uni Zürich abgeschlossen. Wie bereits die Liz-Arbeit wird auch die Dissertation von Frau Prof. Dr. Sabine Schneider betreut und befasst sich mit der Frage nach der Funktion des Epischen in einer polychronalen Moderne. Das Projekt verortet in der Gattungsdebatte um das Epos einen alternativen Zugriff auf sublime Tendenzen des Widerständigen im Klassizismus, die sich als Anschluss an die ästhetische Moderne lesen lassen. Das monolithische Bild der deutschen Klassik soll so um einen Perspektive erweitert werden, die ihr die normativen Aspekte nicht abspricht, den Fokus aber auch eine andere Seite legt und innere Spannung sichtbar macht, die zur Revision von Gattungs- und Epocheneinteilung führen. Neben der Ästhetik um 1800 und der klassisch-romantischen Literatur sind weitere Forschungsinteressen gendertheoretische Fragestellungen, Diskurs- und Wissensgeschichte, fantastische Literatur.

Jonas FrickJonas Frick / Neuere deutsche Literaturwissenschaft

Jonas Frick studierte Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft und Allgemeine Geschichte an der Universität Zürich. Dieses Studium schloss er im Herbstsemester 2014 mit einer Arbeit über das Sechstagerennen als literarisches Ereignis der Weimarer Republik ab. Das Dissertationsprojekt knüpft an den daraus gewonnenen Erkenntnissen über das Verhältnis von Bewegung und Stillstand an und versucht sich unterschiedlichen Beschleunigungswahrnehmungen in der Literatur der Zwischenkriegszeit anzunähern. Dabei spielt insbesondere der "rasende Stillstand" als dialektische Erscheinung der sozialen Beschleunigung eine zentrale Rolle bei der dromologischen Lektüre der unterschiedlichen Primärtexte. Betreut wird das Dissertationsvorhaben von Prof. Dr. Sabine Schneider.

Markus GutMarkus Gut / Neuere Deutsche Literatur

Markus Gut studierte Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Allgemeine Geschichte an der Universität Zürich. Im HS 2013 schloss er das Studium mit der Masterarbeit "Figur(ation) der Unverortbarkeit, unverortbare Figur(ation). Eine Untersuchung zur Konstitution von Text als Gegenstand des Verstehens anhand von E. T. A. Hoffmanns Lebens?Ansichten des Katers Murr ab. Die Dissertation unter der Hauptbetreuung von Prof. Dr. Daniel Müller Nielaba fragt anhand ausgewählter literarischer Texte vom Mittelalter bis zur Gegenwart systematisch nach den Konstituenten, die dazu beitragen, dass Schriftzeichen seit ihrer Erfindung die Fähigkeit zur Verewigung eines Vergänglichen zugeschrieben wird. Der Fokus der Untersuchung liegt dabei nicht auf in engerem Sinne historisch oder kulturell bedingten Praktiken vom Archiv bis zur Kanonisierung, sondern ausschliesslich auf Konstituenten, die dem System der Schriftzeichen grundsätzlich inhärent sind. Forschungsinteressen u. a. in den Bereichen: Zeichen- und Texttheorie, Hermeneutik-Posthermeneutik, Rhetorik, Romantik und mittelhochdeutsche Lyrik.

Nora HeinickeNora Heinicke / Deutsche Sprachwissenschaft

Nora Heinicke studierte Germanistik, Psychologie und Deutsch als Fremdsprache in Göttingen und Lausanne und arbeitete während ihres Studiums im kulturellen und journalistischen Bereich, u.a. bei einem Kulturinstitut, einem Verlag, beim staatlichen und freien Theater und bei einer linguistischen Unternehmensberatung. Nach dem Studium unterrichtete sie einige Zeit Deutsch an zwei Privatschulen in Zürich. Heute arbeitet sie an der Pädagogischen Hochschule Zürich als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Forschung und Entwicklung und kümmert sich um das Thema Wissenschaftskommunikation. In ihrer von Prof. Dr. Heiko Hausendorf betreuten Dissertation beschäftigt sie sich mit den Themen Wissenschaftskommunikation bzw. -vermittlung, computervermittelte Kommunikation und Textlinguistik. Der Arbeitstitel ihrer Dissertation lautet Wissenschaftsblogs. Textlinguistische Analysen computervermittelter Wissenschaftskommunikation. Dabei untersucht sie, wie Textsorten in Wissenschaftsblogs realisiert werden bzw. ob Wissenschaftsblogs selbst als Textsorte(n) anzusehen sind.

Jolanda HellerJolanda Heller / Neuere deutsche Literatur

Jolanda Heller studierte Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Theaterwissenschaft und Publizistikwissenschaft in Zürich, Bern und Berlin. 2005 schloss sie ihr Studium mit dem Lizentiat an der Universität Zürich ab.
Ihr Dissertationsprojekt, an dem sie seit 2006 unter der Betreuung von Titularprofessorin Dr. Ursula Amrein arbeitet, trägt den Arbeitstitel "Wenn Bilder zu Dramen werden. Oskar Kokoschkas frühexpressionistische Stücke". Weitere Forschungsinteressen sind das Drama und Theater des 20. Jahrhunderts, postdramatisches (Tanz-)Theater sowie die Verhältnisse von Bild, Text und Bewegung.

Johannes HunzikerJohannes Hunziker / Skandinavistik

Johannes Hunziker schloss sein Studium der deutschen und skandinavischen Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität Zürich mit einer systemtheoretisch orientierten Arbeit zu ausgewählten Dramen Mëir Aron Goldschmidts und Henri Nathansens ab. Dabei ging es darum, anhand spezifischer Denk- und Kommunikationsstrukturen die poetischen Konsequenzen auszuloten, die sich aus dem Zusammentreffen zwischen jüdischen und nichtjüdischen Dramenfiguren auf der Bühne ergeben. In einem von Prof. Dr. Klaus Müller-Wille betreuten Dissertationsprojekt wird diese Spurensuche für die Dramatik M.A. Goldschmidts intensiviert, welche damit erstmals ins Zentrum einer wissenschaftlichen Untersuchung gerückt wird.

Tanja KevicTanja Kevic / Neuere deutsche Literatur

Tanja Kevic studierte Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Zürich und Berlin, seit Herbst 2011 arbeitet sie als wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Sabine Schneider. Im Zentrum des Dissertationsvorhabens steht Robert Musils 1935 publizierte Textsammlung Nachlass zu Lebzeiten. Neben narratologischen, textgenetischen und kontextgeschichtlichen Analysen der Einzeltexte werden die planmässige Anlage des Bandes und dessen Anschluss an die Formdiskussion der Zeit sowie an empiriokritizistische Diskurse in den Blick genommen. Als verbindende Leitline wird dabei insbesondere das Spannungsfeld von Isolation und Verknüpfung durch die verschiedenen Ebenen verfolgt. Ausgehend von den gewonnenen Erkenntnissen soll der Fokus auf weitere Textsammlungen der Zeit (Benjamin, Kracauer, Polgar) ausgeweitet werden.

Forschungsinteressen: Ästhetik der Moderne, Rahmen und Blicke, Literatur und Gesellschaft

Mathias KundertMathias Kundert / Neuere deutsche Literatur

Mathias Kundert studierte Germanistik und Philosophie an der Universität Basel und schloss sein Studium im Dezember 2008 ab. Seit September 2009 arbeitet und promoviert er an der Universität Zürich als Assistierender für Neuere deutsche Literaturwissenschaft bei Prof. Dr. Sabine Schneider. Im Rahmen der Dissertation mit dem Titel "Vom Problem her schreiben. Zu einer Ästhetik des Problematischen" soll untersucht werden, inwiefern eine am postmodernen Problembegriff geschulte Ästhetik im Spätwerk Friedrich Dürrenmatts immanent nachweisbar ist. (Nähere Informationen zu den aktuellen Projekten).

Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, dem Sturm und Drang, den Methoden der Literaturwissenschaft des 20. Jahrhundert (besonders Gendertheorie, Poststrukturalismus, Psychoanalyse, Diskursanalyse), sowie der Sprachphilosophie und Ästhetik. Ein spezielles Augenmerk kommt zudem der Komödie und der Novelle zu.

Kathiana MeyerKathiana Meyer / Neuere deutsche Literaturwissenschaft

Ihr Studium der Deutschen Sprach- und Literaturwissenschaften und Philosophie an der Universität Zürich schloss Kathiana Meyer mit einer Masterarbeit zu Schillers "Wallenstein"-Trilogie ab (Titel: Wenn ich nicht wirke mehr, bin ich vernichtet. Performativität und Metatheatralität in Friedrich Schillers "Wallenstein"-Trilogie). Die Arbeit befasst sich mit der Frage nach der Genese von Macht und kommt zum Schluss, dass Macht innerhalb der "Wallenstein"-Trilogie sprachlich und theatral konstituiert ist. Ausgehend von dieser These befasst sich die Dissertation mit Schillers gesamtem dramatischen Spätwerk, wobei gezeigt wird, dass dessen klassische Dramen nicht nur die Wirkungsweisen und Gefahren subversiver und performativer Sprache reflektieren, sondern mittels der zahlreichen metatheatralen Stellen auch die potenziell tödliche Wirkung von Theater überdenken. Das Projekt wird betreut von Prof. Dr. Sabine Schneider.

Cornelia PierstorffCornelia Pierstorff / Neuere deutsche Literaturwissenschaft

Cornelia Pierstorff studierte Germanistik, Geschichtswissenschaft und Philosophie in Tübingen und Uppsala (Schweden) sowie den Masterstudiengang "Literatur- und Kulturtheorie", ebenfalls an der Universität Tübingen, den sie 2014 mit einer Arbeit zu Wilhelm Raabes "Unruhige Gäste" und "Zum wilden Mann" abschloss. Sie ist Promotionsstipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und seit Februar 2016 Assistentin in der Abteilung für Neuere deutsche Literatur (Lehrstuhl Prof. Dr. Frauke Berndt) am Deutschen Seminar der Universität Zürich. Ihr Dissertationsprojekt ist an der Schnittstelle von Narratologie, Fiktionstheorie, Medientheorie und Intertextualitätstheorie angesiedelt und untersucht die Verfahren des 'Space Making' in Wilhelm Raabes Erzähltexten mit dem Ziel den Raum als narratologische Kategorie zu schärfen.

Andreas RizziAndreas Rizzi / Neuere Deutsche Literaturwissenschaft

Andreas Rizzi schloss im Frühjahrssemster 2016 sein Studium der Deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft und der Allgemeinen Geschichte mit einer Arbeit über Geld als literarisches Motiv in Elias Canettis Roman Die Blendung ab. In Weiterführung der daraus gewonnenen Erkenntnisse um die Relevanz von Masse als konstituierendes Moment in Canettis Werk beschäftigt sich die Dissertation unter Betreuung von Prof. Dr. Daniel Müller Nielaba mit der Poetik der Relation von Individuum und Masse im Drama um 1800. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Darstellung der eingesetzten poetischen Mittel und deren Wirkung in der Diegese ausgewählter Texte - u. a. Goethes Götz von Berlichingen, Schillers Wallenstein-Trilogie und Büchners Dantons Tod - mit besonderem Fokus auf poetologische und metadramatische Mittel sowie Theatralitäts- und Performativitätsphänomene.

Siranus SarakSiranus Sonja Sarak / Deutsche Sprachwissenschaft

Siranus Sarak studierte Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Philosophie und Politikwissenschaft in Zürich. Im Frühling 2008 schloss sie ihr Studium ab. Zwischen August 2008 und August 2011 arbeitet sie als Lehrbeauftragte für das Fach Deutsch (an den Kantonsschulen Schaffhausen und Küsnacht, ZH).
In ihrer Lizentiatsarbeit setzte sie sich mit Michel Foucault und den traditionellen Machttheorien auseinander. Im Sommer 2008 begann sie unter der Betreuung von Prof. Dr. Angelika Linke mit der Dissertation. Das Projekt zielt darauf, anhand einer kulturgeschichtlich orientierten linguistischen Diskursanalyse einen naturwissenschaftlichen Diskurs zu rekonstruieren und zu interpretieren.
Forschungsinteressen: Politische Philosophie, Kulturgeschichten, Soziolinguistik, Performanztheorien.

Iris SpalingerIris Spalinger / Neuere deutsche Literatur

Iris Spalinger absolvierte ihr Studium der Deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft, Geschichte der Kunst des Mittelalters und der Neuzeit sowie der Allgemeinen Pädagogik an der Universität Zürich. Mit der Lizentiatsarbeit "'Übersetzungskunst'. Geschichten, die keine sind. Übertragung und Bedeuten im literarischen Text am Beispiel von Robert Walsers Minotauros" schloss sie im Frühling 2008 ihr Studium ab.
In ihrem Dissertationsprojekt, betreut von Prof. Dr. Daniel Müller Nielaba, setzt sie sich unter dem Titel "Geschichten, die keine sind, sind Lektüren, die keine sind" unter formalen und stilistischen Gesichtspunkten mit Kurz- und Miniaturprosatexten des frühen 20. Jahrhunderts auseinander.

Ehemalige Mitglieder

Daniel AlderDaniel Alder / Neuere deutsche Literatur

Daniel Alder schreibt seine Dissertation in der Neueren deutschen Literatur unter dem Arbeitstitel "Epistemologie der Figur - Stimmlichkeit und poetologische Figuralität um 1800". Ausgehend von Friedrich Schillers Gedicht "Die Macht des Gesanges" versucht sein Forschungsprojekt, das Bedeuten der Stimmlichkeit anhand von rhetorischen Figurationen zu beleuchten.
Nach dem Studium der Deutschen und Englischen Literatur- und Sprachwissenschaften arbeitet er seit Oktober 2009 beim Nationalen Forschungsschwerpunkt Mediality in der Arbeitsgruppe Rhetorik der Übertragung mit. Betreut wird sein Projekt von Prof. Dr. Daniel Müller Nielaba.
Daniel Alder schloss sein Promotionsstudium im Frühjahrssemester 2014 erfolgreich ab.

Carmen Aus der AuCarmen Aus der Au / Neuere deutsche Literatur

Carmen Aus der Au studierte in Zürich Germanistik, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie Kunstgeschichte. Ihr Studium schloss sie mit einer Masterarbeit ab, die sich mit Theodor Fontanes Schriften zur englischen Kunst sowie seinem letzten Roman Der Stechlin befasste. Davon ausgehend, hat sie ein Dissertationsprojekt mit dem Arbeitstitel "Theodor Fontane als Kunstkritiker" unter der Betreuung von Prof. Dr. Sabine Schneider in Angriff genommen.
In ihrer intermedial angelegten Studie forscht sie einerseits nach dem Zusammenhang zwischen der Etablierung der Kunstwissenschaft und der damit einhergehenden Ausbreitung der Kunstkritik im 19. Jahrhundert. Damit verknüpft ist die Frage nach dem Einfluss der Kunsthistoriker des Berliner Kreises auf Fontanes Texte. Andererseits untersucht sie die poetologischen Eigenschaften der Kunstkritiken Fontanes, die auf seine spätere Tätigkeit als Schriftsteller vorausdeuten.
Carmen aus der Au schloss ihr Promotionsstudium im Herbstsemester 2015 erfolgreich ab.

Jennifer BadenJennifer Baden / Skandinavistik

Jennifer Baden studierte Skandinavistik sowie Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie in Frankfurt am Main und Stockholm. Nach ihrem Studienabschluss arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt Edda-Rezeption an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, seit September 2008 ist sie als Assistentin an der Abteilung für Nordische Philologie (Lehrstuhl Prof. Dr. Klaus Müller-Wille) am Deutschen Seminar der Universität Zürich angestellt. Der Arbeitstitel der Dissertation lautet "Formen und Strategien der Popularisierung von Wissen zur nordischen Mythologie".
Jennifer Baden schloss ihr Promotionsstudium im Herbstsemester 2014 erfolgreich ab.

Lydia ButtLydia Butt / Neuere deutsche Literatur

Lydia Butt studierte Deutsche Philologie und Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Göttingen und - dank eines Reisestipendiums der Fulbright Foundation - an der University of California at Berkeley. Im Jahre 2006 schloss sie ihr Studium mit dem Magister Artium in Göttingen ab, und gehört seitdem als Doktorandin dem German Department der New York University (NYU) an. Im Herbstsemester 2009 ist sie an der Graduiertenschule des Deutschen Seminars der Universität Zürich zu Gast.
Ihre von Professor Paul Fleming (NYU) betreute Dissertation untersucht unter dem (Arbeits)Titel "Die Inszenierung der Einbildung. Imagination und Drama um 1800" die Implikationen von Lessings im Laokoon entfalteter, semiotisch-medialer Theorie, für die Visualität des Dramas. Dabei vertritt sie die These, dass das Schauspiel nicht nur Bilder für die sinnliche Wahrnehmung des Auges bereitstellt, sondern als Dichtung ebenso an die Einbildungskraft der Zuschauer appelliert.
Mindestens genauso wie ihre Lessing-Lektüren liebt Lydia das Unterrichten und den Austausch mit ihren Studierenden; deshalb freut sie sich ganz besonders über NYUs Distinguished Teaching Assistant Award, mit dem sie im Jahre 2008 vom College of Arts and Science ausgezeichnet wurde.
Lydia Butt war als NYU-Stipendiatin im Herbstsemester 2009 Gast der Graduiertenschule.

David EugsterDavid Eugster / Deutsche Sprachwissenschaft

David Eugster studierte in Zürich und Berlin Germanistik, Geschichte und Philosophie, seit Herbst 2009 arbeitet er als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl von Prof. Angelika Linke am Deutschen Seminar Zürich. Unter dem Arbeitstitel "Persuasion nach 1945" beschäftigt er sich in seiner Dissertation mit der Kulturgeschichte des souveränen Rezipienten im Kalten Krieg. Dabei geht es einerseits darum, (oft transatlantische) Wissenstransfers aus spezialdiskursiven Feldern in populäre Diskurse nachzuvollziehen, andererseits soll auch gezeigt werden, wie stark die metaphorischen Modellierungen des Rezipientensubjekts mit den Ängsten des Kalten Krieges und den Hoffnungen und Strategien der Konsumgesellschaft der 1950er bis 1970er Jahre verwoben waren. Dabei arbeitet er stark geprägt von den gouvernementality studies Michel Foucaults und historischen Diskursanalysen mit Fokus auf Metaphorik und verfolgt in seinen Quellen das Wechselspiel zwischen der strategischen Herstellung von kultureller Hegemonie und kollektiven Bildern und Phantasmen, zwischen Subjektrepräsentationen und konkreten Formen der gesellschaftlichen Ordnung.
David Eugster schloss sein Promotionsstudium im Herbstsemester 2015 erfolgreich ab.

Kathrin GollwitzerKathrin Gollwitzer / Ältere deutsche Literatur

Kathrin Gollwitzer studierte von 2003 bis 2007 Germanistische Literaturwissenschaft, Erziehungswissenschaften und Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Technischen Universität Dresden und der Georgetown University, Washington DC. Ihr Studium schloss sie mit einer Magisterarbeit im Bereich der älteren deutschen Literatur ab. Im Rahmen ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit Zeitsemantiken und Geschichtskonzeptionen in mittelalterlichen Alexanderromanen. Diese Dissertation wird betreut von Prof. Dr. Beate Kellner, an deren Lehrstuhl sie seit Februar 2008 als Assistentin tätig ist.
Kathrin Gollwitzer wechselte nfolge des Lehrstuhlwechsels von Prof. Kellner im Frühjahrssemester 2010 an die LMU München.

Nicole IseleNicole Seipp-Isele / Neuere deutsche Literatur

Nicole Seipp-Isele studierte Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Publizistikwissenschaft und Philosophie an der Universität Zürich. 2009 beendete sie ihr Studium mit der Lizenziatsarbeit "Heinrich von Kleists Amphitryon. Über literarische Kategorisierungen und wie sich die Tragikomödie jenseits davon entfalten kann". In ihrem Dissertationsprojekt "Erhabene décadence - Phänomene der Komplementarität in Thomas Manns Der Zauberberg", betreut von Prof. Dr. Daniel Müller Nielaba, setzt sie sich unter anderem mit dem Spannungsverhältnis zwischen der Schillerschen Ästhetik und der décadence-These nach Nietzsche auseinander. Das Projekt zielt darauf ab, produktive Interferenzen für die Poetologie des Zauberbergs nutzbar zu machen. Weitere Forschungsinteressen von Nicole Seipp-Isele liegen im Bereich des Poststrukturalismus sowie der Ästhetik und Poetik ab 1800.
Nicole Seipp-Isele schloss ihr Promotionsstudium im Frühjahrssemester 2014 erfolgreich ab.

Claudia KellerClaudia Keller / Neuere deutsche Literatur

Claudia Keller studierte Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft sowie Kunstgeschichte in Zürich und Tel Aviv und schloss ihr Studium im Mai 2011 ab. Sie war u.a. wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem von Prof. Dr. Sabine Schneider geleiteten, vom SNF unterstützten Projekt "Die Kunst in der Kultur. Anfänge moderner Kunstgeschichtsschreibung und Kulturtheorie in der Weimarer Klassik". Im September 2015 hat sie mit der Arbeit "Lebendiger Abglanz. Goethes Italien-Projekt als Kulturanalyse" erfolgreich die Promotion abgeschlossen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Intermedialität, Kulturtheorie, Ästhetik um 1800 und um 1900. Seit Mai 2015 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungs- und Ausstellungsprojekt "Johann Joachim Winckelmann. Die Erfindung des Klassischen" (Klassik Stiftung Weimar / Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg).

Sarah LeuzingerSarah Leuzinger Weiss / Ältere deutsche Literatur

Sarah Leuzinger Weiss studierte deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Zürich und Wien. 2008 schloss sie ihr Studium mit der Lizentiatsarbeit "Von erzählten Welten zum Erzählen von Welt. Eine kulturwissenschaftlich inspirierte literaturwissenschaftliche Untersuchung der narrativen Weltkonstruktionen im Friedrich von Schwaben und in der Heldenbuch-Prosa" ab. In ihrer Dissertation mit dem Arbeitstitel "Heroische Anfänge" beschäftigt sich Sarah Leuzinger Weiss mit narrativen Anfangskonstruktionen in spätmittelalterlichen Texten. Die Dissertation wird betreut von Prof. Dr. Christian Kiening, an dessen Lehrstuhl Sarah Leuzinger seit Januar 2008 als Assistentin tätig ist.
Sarah Leuzinger Weiss schloss ihr Promotionstduium im Herbstsemester 2013 erfolgreich ab.

Susanne OberholzerSusanne Oberholzer / Deutsche Linguistik

Susanne Oberholzer studierte Italienische Sprach- und Literaturwissenschaft, Germanistische Linguistik und Neuere Nordische Philologie an den Universitäten Zürich und Pisa und schloss das Studium im November 2007 mit dem Lizenziat ab. Ihre Dissertation schreibt sie in der germanistischen Linguistik bei Prof. Dr. Christa Dürscheid zum Thema "Dialekt und Standarddeutsch in Deutschschweizer Universitäten und Kirchen. Untersuchung zu Sprachgebrauch und Spracheinstellungen von Lehr- und Pfarrpersonen" (Arbeitstitel). Susanne Oberholzer ist seit 2000 im Förderprogramm der Schweizerischen Studienstiftung. Seit 2008 ist sie am Promotionskolleg "Empirische Linguistik" der Hermann Paul School of Language Sciences der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. assoziiert. Von November 2008 bis Oktober 2009 erhielt sie ein Stipendium der Janggen-Pöhn-Stiftung. Seit November 2009 wird sie vom Forschungskredit der Universität Zürich gefördert.

Seit 2011 promovierte Susanne Oberholzer im Rahmen des Doktoratsprogramms Linguistik am Deutschen Seminar und schloss ihr Promotionsstudium im Herbstsemester 2015 erfolgreich ab.

Simone OchsnerSimone Ochsner / Skandinavistik

Simone Ochsner studierte Skandinavistik, Geschichte der Neuzeit und Schweizer Geschichte an der Universität Zürich. Seit 2006 arbeitet sie an der Universität Zürich unter der Betreuung von Prof. Dr. Jürg Glauser an ihrer Dissertation, zunächst angestellt als Assistentin an der Abteilung für Nordische Philologie, seit Sommer 2008 unterstützt durch den Forschungskredit der Universität Zürich. Der Arbeitstitel der Dissertation lautet: "Erik Pontoppidans Norges Naturlige Historie (Naturgeschichte Norwegens) 1752/53. Verortung von Wissen aus literaturwissenschaftlicher Perspektive.". Weitere Forschungsinteressen sind skandinavische Literatur der 1920-1950er Jahre und Geschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere sozialhistorische Aspekte.
Simone Ochsner schloss ihr Promotionsstudium im Herbstsemester 2010 erfolgreich ab.

Christine ScherrerChristine Scherrer / Ältere deutsche Literatur

Christine Scherrer studierte Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Allgemeine Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Zürich. Im Herbst 2009 schloss sie ihr Lizentiats-Studium mit einer Arbeit über "Das tautologische Versprechen. Der Sprechakt bei Hyginus, bei Schilller und in den Gesta Romanorum" ab. Nachdem sie ein Jahr als Redaktorin gearbeitet hat, nimmt sie am Deutschen Seminar der Universität Zürich ihre Dissertation in Angriff. Betreut von Prof. Dr. Christian Kiening knüpft sie an ihre Lizentiats-Arbeit an und untersucht die Funktionslogik des Versprechens in weiteren literarischen Texten.
Christine Scherrer schloss ihr Promotionsstudium im Herbstsemester 2014 erfolgreich ab.

Marcel SchmidMarcel Schmid / Neuere deutsche Literatur

Marcel Schmid studierte Geschichte, Germanistik und Kunstgeschichte. 2006 schloss er sein Studium mit einer kulturhistorischen Lizentiatsarbeit an der Universität Zürich ab. Auf das Lehramtsdiplom 2008 folgten Lehrtätigkeiten an verschiedenen Gymnasien, an der Universität Zürich und zuletzt an der New York University (NYU). Seit 2011 befindet er sich als Gastdoktorand an der Yale University und an der NYU, gefördert durch Stipendien des Schweizerischen Nationalfonds und durch ein Stipendium der NYU (Austausch NYU - UZH).
Sein Dissertationsprojekt trägt den Titel "Versuch über Autopoiesis: Kleist, Kafka & Luhmann" und verbindet Fragen nach dem autopoietischen (Text)verfahren in Kleist und Kafka mit einer kurzen Begriffsgeschichte von Autopoiesis. Die Arbeit beschäftigt sich mit den hermeneutischen, rechts- und systemtheoretischen Implikationen von Autopoiesis. Weitere Forschungsinteressen betreffen Romantik, Avantgardebewegungen des frühen 20. Jahrhunderts, Diskussionen um posthermeneutische Theorien und Popliteratur.
Marcel Schmid schloss sein Promotionsstudium im Herbstsemester 2014 erfolgreich ab.

Yves SchumacherYves Schumacher / Neuere deutsche Literatur

Yves Schumacher studierte deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Philosophie und allgemeine Geschichte in Zürich und Berlin.
Seit dem Lizentiat 2007 arbeitet er unter der Betreuung von Prof. Daniel Müller Nielaba an einer Dissertation zu poetologischen Transformationen zwischen Romantik und Jugendstil mit Fokus auf dem Schaffen Stefan Georges. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der Medien- und Wissenschaftstheorie des 19. und 20. Jahrhunderts, der Metaphorologie und Übersetzungstheorie.
Yves Schumacher schloss sein Promotionsstudium im Frühjahrssemster 2015 erfolgreich ab.

Simone Setterberg-SchwankSimone Setterberg-Schwank / Skandinavistik

Simone Setterberg-Schwank studierte skandinavische Linguistik- und Literaturwissenschaft, germanische und englische Linguistik und Psychologie an der Universitäten Zürich und Göteborg. Sie schloss ihr Studium im August 2009 mit zwei Masterdiplomen in Linguistik- und Literaturwissenschaft sowie Psychologie an der Universität Göteborg ab. Ihre Dissertation, mit Arbeitstitel: "The Role of Communicational Competence in Intercultural Interaction, Analysed Among Different Educational Organisations and Multinational Companies. Using English as Their Lingua Franca.", schreibt sie in Kulturanalyse unter Betreuung von Prof. Angelika Linke und Prof. Jan Anward, in Zusammenarbeit mit der Universität Shanghai (Prof. Zhuang Enping). Dissertationsprojekt: "The Role of Communicational Competence in Intercultural Interaction. How do Educational Organisations in Different Countries Implement Communicational Competence in their English as an Additional Language (EAL) Teaching?". Das Forschungsprojekt untersucht den Effekt kommunikativer Kompetenz in interkulturellen Interaktionen. Der Forschungsschwerpunkt liegt in der Analyse von Englischfremdsprachenunterrichtssituationen in China und Europa (Schweiz, Schweden). Es wird untersucht, was die unterschiedlichen Unterrichtsstile für einen Einfluss auf die kommunikative Kompetenz der Schüler, Studenten hat.
Simone Setterberg-Schwank setzt ihr Promotionsstudium seit Frühjahr 2015 in Schweden fort.

Amanda Shekarchian Baghdassarians Amanda Shekarchian Baghdassarians / Neuere deutsche Literatur

Amanda Shekarchian Baghdassarians studierte in Bern und Wien Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaft. Als diplomierte Lehrkraft für Sekundarstufe I und II unterrichtet sie seit 1999 an diversen Schulen. 2007 schloss sie ihr Studium mit der Lizentiatsarbeit zu Franz Werfels Roman Die vierzig Tag des Musa Dagh (1933) und der Thematik der Erinnerungskultur ab.
Ihre daran anschliessende Dissertation (Titel: Franz Werfels andere Moderne. Brüchigkeit und Sinnentwürfe in Werfels Roman Verdi. Roman der Oper) zielt auf eine literaturwissenschaftliche Neubewertung seiner poetologischen Konzepte und wirkungsästhetischen Vorstellungen der 1920er-Jahre ab. Während Werfel in der Forschung in erster Linie vor dem Hintergrund einer religiösen und vermeintlich konservativen Haltung gelesen wird, versucht ihre Arbeit, ein dichotomisches Raster zu vermeiden, welches von einer "Moderne" und "Antimoderne" ausgeht. Von der Annahme ausgehend, dass Werfels ästhetische Vorstellungen nicht ohne seine intensive Auseinandersetzung mit der Oper Guiseppe Verdis zu begreifen sind, bringt das Projekt zum ersten Mal Werfel in Verbindungen zu den Reformideen des Operntheoretikers Ferruccio Busonis, die Werfels dramentheoretischen Konzepte beeinflussten und darüber vermittelt auch die Dramenreform Kurt Weills ab 1925 durchdrangen. Ihr Dissertationsprojekt weist nicht zuletzt die bislang von der Forschung noch nicht erkannte enorme Bedeutung der musiksozilogischen Denkrichtung Paul Bekkers für Werfel nach.
Ihr Projekt betreute Prof. Dr. Sabine Schneider.
Amanda Shekarchian Baghdassarians schloss ihr Promotionsstudium im HS 2015 erfolgreich ab.