Emojis sind überall

Emojis zählen zu den charakteristischen Merk­malen der digitalen Alltagskommunikation.

Verlernen Jugendliche durch das häufige Schreiben von Nachrichten mit Emojis die Fähigkeit, sich korrekt auszudrücken?

Können Emojis die Basis einer neuen Universalsprache werden?

Lässt sich ein Satz wie "Gerne wäre ich gestern gekommen, wenn ich Zeit gehabt hätte" in "Emoji-Sprache" übersetzen?

Mit solchen Fragen beschäftigt sich Christa Dürscheid in der Sprachwissenschaft.

Gebrauch von Emojis

Quelle: Blick, 17.07.21

Studien zeigen, dass Emojis nach wie vor begleitend eingesetzt werden: kommentierend oder illustrierend.

Es wird vermutet, dass mit der Coronakrise die Popularität von Emojis noch zugenommen hat.

Literatur für Interessierte

  • Aretz, W.: Zeige mir Deine Emojis und ich sage Dir, wie Du bist: Die Nutzung und Wirkung von Emojis in der privaten Kommunikation. In: Journal of Business and Media Psychology, Ausgabe 10, 1/2019, S. 37 – 42.  Abrufbar unter: https://journal-bmp.de  (letzter Zugriff: 17.06.2020)
  • Beißwenger, M./Pappert, S.: Handeln mit Emojis. Grundriss einer Linguistik kleiner Bildzeichen in der WhatsApp-Kommunikation. Duisburg/Essen 2019
  • Dürscheid, C./Frick, K.: Schreiben digital. Wie das Internet unsere Alltagskommunikation verändert. Stuttgart 2016
  • Dürscheid, C./Siever, C. M.: Jenseits des Alphabets – Kommunikation mit Emojis. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik, Ausgabe 45, 2/2017, S. 256 – 285
  • MPFS (Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest) (Hrsg.): JIM-Studie 2019. Jugend, Information, Medien. Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger. Stuttgart 2020
  • Tschernig, K./Hertzberg K. von: Altersgruppen-spezifisches Nutzungsverhalten von Bildzeichen bei WhatsApp. In: mediensprache.net, 24.10.2015. Abrufbar unter: http://www.mediensprache.net (letzter Zugriff: 17.06.2020)