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Körperrepräsentanzen? Szenisches Verstehen? Inszenierungen und Ausdrucksgebärden?

 

Gegenstand des SNF-PRIMA-Projekts ist ein Überschneidungsbereich von Theater und Medizin: Während sich die Selbstbeschreibung der Psychosomatik als medizinischer Fachdisziplin bis heute vielfach der Theatermetaphorik bedient, beruft sich umgekehrt die Tragödie seit der Antike auf Affekte, also auf jene zumeist heftigen Gemütserregungen, die als ganzheitliche psychophysische Gestimmtheit definiert werden können. Das Projekt nimmt diese Überschneidung zum Ausgangspunkt einer historischen und systematischen Untersuchung des Zusammenhangs zwischen dem Psychosomatischen und dem Theatralen.