12. Sitzung: Abschluss des Semesters (28. Mai 2026)
Pretesting des Fragenkatalogs und Ausblick
Bevor wir den Fragenkatalog unserem App-Programmierer zur Implementierung in der App übergeben, haben wir die Fragen in den letzten Wochen im Umfeld des Projektteams und der Studierenden testen lassen. Die Rückmeldungen des Pretestings sind vielfältiger Natur, von sehr dialektspezifischen Anmerkungen bis hin zu technischen oder methodischen Anliegen. Andere wiederum meinen, dass die Fragen hie und da etwas mehr Kontext bedürfen, um Sinn zu ergeben.
Lassen Sie uns Ihnen ein zwei Beispiele zeigen:
- «In Tee soist du oisa woame trinkn»: In der Form «soist» sei das Personalpronomen «du» bereits inhärent dabei und müsse nicht explizit erwähnt werden.
- «Sei staad!»: Mit einer Multiple-Choice-Aufgabe möchten wir den Imperativ des Hilfsverbes «sein» abfragen, doch ist «staad» im Süden weniger verbreitet als im Norden, so dass wir nun noch die Variante «sei still» ergänzen.
Weiter geht es in dieser Woche darum, wie man die App – im freudigen Hinblick auf deren baldige Publikation – am effektivsten bewerben könnte, um eine möglichst breite regionale Abdeckung im gesamten Dialektraum zu gewährleisten. In Gruppen tragen die Studentinnen Ideen zusammen und stellen sie anschliessend im Plenum vor. Wiederkehrende Ideen sind Print- und Onlinemedien, soziale Medien, Dialekt- und Kulturvereine, aber auch Bildungsinstitutionen, Podcasts und Aufkleber mit QR-Codes etc. stehen zur Debatte. Wird es uns gelingen, auch Sie über einen unserer Werbekanäle zu erreichen?