3. Sitzung: Phänomene sammeln in Kleingruppen (5. März 2026)
Das Miro-Board als unsere Schatztruhe erfolgreich eingeweiht
In Kleingruppen durchsuchen die Studierenden einzelne Sprachatlanten und erarbeiten dabei eine Liste möglicher Phänomene der Lautung, des Satzbaus und der Bildung von Wörtern, die sich in der App gut abfragen liessen. Als technische Grundlage dazu dient ein sogenanntes «Miro-Board». Miro ist im Grunde eine virtuelle Pinnwand, die dazu dient, Ideen auszutauschen, wobei jedes Teammitglied gleichzeitig online auf das Miro-Board zugreifen, Inhalte erstellen, Dokumente teilen oder bearbeiten kann. Zum Glück befolgten die Studierenden dabei ab Anfang an die Weisheit, die Inhalte kategorisch nach Phänomenen farblich zu ordnen, sonst wäre das gute Miro sehr wahrscheinlich sehr bald sehr unübersichtlich geworden. So aber fungiert es als phänomenale Schatzkiste und Sammelbox jeglicher Phänomene, die von Interesse sind und weiter untersucht werden sollen.
Es ist dabei gar nicht so leicht abzuschätzen, welche Phänomene man letztlich für dieses Forschungsprojekt herauspicken soll. Getrieben von sprachwissenschaftlicher Begeisterung fügen die Studierende immer mehr Phänomene der Liste hinzu: Diphthongierung, Personalpronomen, Diminutiv, Negation, Nominalflexion, Verben in der Pluralform, Artikel, Nebensätze, Wortbildung, etc.… welche gingen vergessen? Es ist eine Herausforderung, sich als Sprachbegeisterter im Zaun zu halten, wenn man einen Sprachatlanten in die Hände bekommen hat.